Streptokokkinum nach Dr. Tilch: Vom Urangst-Modus zur Verbundenheit

Das homöopathische Mittel Streptokokkinum (insbesondere in der von Dr. Andreas Tilch beschriebenen Form) hat in den letzten Jahren in der naturheilkundlichen Praxis stark an Bedeutung gewonnen. Während die klassische Nosode meist bei Infektanfälligkeit eingesetzt wird, fokussiert sich der „Tilch-Ansatz“ vor allem auf die tiefsitzende psychische Ebene.

Wirkungsweise und Fokus
Nach den Beobachtungen von Dr. Andreas Tilch adressiert dieses Mittel einen Zustand, den er als „Urangst-Modus“ bezeichnet. Betroffene fühlen sich oft unbewusst getrennt, einsam oder in einem permanenten inneren Überlebenskampf.

  • Seelische Ebene: Ziel der Anwendung ist es, das Urvertrauen zu stärken, Traumata (auch aus der Geburtsphase) zu lösen und ein Gefühl der Anbindung und Sicherheit zurückzugewinnen.

  • Körperliche Ebene: Ergänzend wird es bei chronischen Entzündungen, Infektanfälligkeit des Nasen-Rachen-Raums oder Erschöpfungszuständen in Betracht gezogen.

Besonderheit der Herstellung
Ein wesentlicher Unterschied liegt in der speziellen Aufbereitung. Dr. Tilch nutzt häufig eine C5-verriebene Potenz (oft als „Strep-P-Tilch“ bezeichnet), die durch einen besonders intensiven Verreibungsprozess der Ursubstanz gewonnen wird. Diese Methode soll die energetische Wirkung des Mittels verfeinern und vertiefen.

Anwendungshinweis
Die Anwendung von Streptokokkinum sollte idealerweise in Absprache mit einem erfahrenen Therapeuten erfolgen, da der Prozess tiefgreifende emotionale Entwicklungen anstoßen kann.

Hinweis: Wie bei allen homöopathischen Mitteln handelt es sich um eine komplementärmedizinische Methode, deren Wirkung wissenschaftlich nicht durch klinische Studien belegt ist.