Heilpilze, auch als Vitalpilze bekannt, werden seit Jahrtausenden in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) geschätzt und gewinnen auch in der modernen westlichen Naturheilkunde stetig an Bedeutung. Sie dienen nicht als Speisepilze im klassischen Sinne, sondern werden aufgrund ihrer hohen Konzentration an bioaktiven Inhaltsstoffen als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt.
Warum Heilpilze?
Das Besondere an Vitalpilzen ist ihre Wirkung als Adaptogene. Das bedeutet, sie helfen dem Körper, sich physischen und psychischen Stressfaktoren anzupassen und das biologische Gleichgewicht (Homöostase) zu bewahren. Sie enthalten wertvolle Polysaccharide (insbesondere Beta-Glucane), Triterpene und Enzyme, die das Immunsystem modulieren können.
Die bekanntesten Vitalpilze im Überblick:
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Reishi (Glänzender Lackporling): Oft als „Pilz des ewigen Lebens“ bezeichnet. Er wird klassisch zur Beruhigung, bei Schlafstörungen und zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems eingesetzt.
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Löwenmähne (Hericium erinaceus): Bekannt für die Unterstützung der kognitiven Funktionen. Er wird zur Förderung von Fokus, Gedächtnis und Nervenregeneration genutzt.
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Cordyceps (Raupenpilz): Gilt als natürlicher Energielieferant. Er wird von Sportlern geschätzt, um die Ausdauer, Libido und die Sauerstoffaufnahme zu verbessern.
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Chaga (Schiefer Schillerporling): Ein Kraftpaket an Antioxidantien, das vor allem zur Unterstützung der Hautgesundheit und bei Entzündungsprozessen Anwendung findet.
Anwendung und Qualität
Heilpilze sind meist als Extrakt oder Pulver in Kapselform erhältlich.
